Ferienpassaktion 2007 Feuer und Rauch

19.08.2007
Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder an der Ferienpassaktion beteiligt und uns über die Teilnahme von 7 Kindern im Alter zwischen 8 und 10 Jahren gefreut. Wir haben uns für diesen Tag einiges ausgedacht. Wir, das sind Joachim Natschke und Gabriele Rostig, sowie zwei ehrenamtliche Helfer, bei denen wir uns recht herzlich für ihre Hilfe bedanken.

Um uns miteinander bekannt zu machen, haben wir diesmal ein Kennenlernspiel ausgesucht. Jeder von uns hat zwei Kärtchen bekommen, auf denen wir unseren Namen schrieben und eine Frage beantworten mussten. Diese wurden anschließend gemischt und neu gezogen. Nun lasen wir das Kärtchen vor und der Angesprochene gab sich zu erkennen. Danach wurden die Kärtchen nochmals gemischt und wir mussten raten, wen wir gezogen hatten. Es war sehr lustig, denn wir alle hatten zwischenzeitlich einiges vergessen.

Nachdem wir uns einigermaßen vertraut gemacht hatten, zwischenzeitlich war eine sehr lockere Stimmung eingekehrt, hielt Herr Natschke einen Vortrag über die fünf „W“-Fragen. Wir waren sehr überrascht, wie viel die Kinder darüber wussten und sich auch rege beteiligten. Um diese Fragen noch einmal zu festigen, hatte Herr Natschke im Internet eine sehr interessante Seite der Feuerwehr gefunden. Dort wurden die Kinder mit Bildern und Fragen, welche sie mit einem Mausklick kennzeichnen mussten, auf die „W“-Fragen-Reise geschickt. Dies meisterten sie super.

Wir schauten uns danach zwei Videofilme an, einer befasste sich mit der Verbrennung unserer 1. Vorsitzenden, der andere zeigte zwei kleinere Ausschnitte, welche auch das Thema Verbrennungen hatten. Die Kinder waren so angetan und wünschten sich, den Filmbericht über Frau Krause-Wloch ein zweites Mal zu sehen. Selbstverständlich erfüllten wir diesen Wunsch. Anschließend wurden alle Fragen der Kinder von uns beantwortet.

Um eine kleine Denkpause einzulegen, hatte Herr Natschke sich etwas Besonderes ausgedacht. Wir haben die Funktion eines Rauchmelders vorgeführt. Herr Natschke hatte hierfür eine Kiste vorbereitet. In diese wurde an der Seite ein Deckel geschnitten, welchen man öffnen und schließen konnte. Unter dem oberen Deckel befand sich der Rauchmelder. Nun kam mein großer Auftritt, denn ich hatte die glorreiche Aufgabe, den Rauch einer Zigarette (leider gab es keine andere Alternative) in diese Kiste zu pusten und zwar so lange, bis der Melder Alarm schlug. Ich brauchte nicht lange pusten, denn nach einer halben Zigarette schlug er schon Alarm. Die Kinder waren voll begeistert.

Anschließend schickten wir die Kinder für eine Stunde mit ihren Fragebögen auf Tour. Wir hatten Fragen vorbereitet, welche sich mit dem Thema Feuer undGrillen befassten. Sie haben es alle geschafft, die Fragen zu beantworten. Leider fiel auch die Auswertung kürzer als geplant aus, denn wir hatten noch ein Attentat im Petto.

Danach hatte ich für alle je ein Windlicht zum Basteln vorbereitet. Erstmal fand dies nicht so große Begeisterung, denn alle waren mittlerweile vom Knurren des Magens genervt. Nachdem aber der Anfang gemacht war, haben die Kinder mit Feuereifer den Marienkäfer ausgeschnippelt und zusammengeklebt. Alle fanden die Käfer sehr niedlich und auch die Kinder waren nach Fertigstellung mit ihrem Werk zufrieden.

Leider lief uns wie im Flug die Zeit davon und nicht alle Vorbereitungen konnten wir mit den Kindern noch durchführen. So hatte ich angedacht, dass wir uns mit den Inhalten eines Verbandskastens beschäftigen, aber dieses blieb aus Zeitgründen leider auf der Strecke.

Der Hunger trieb uns, zur Freude der Kinder, auf die Terrasse von Frau Krause-Wloch. Dort hatten wir einiges vorbereitet und bei strahlendem Sonnenschein meinte es Petrus auch an diesem wunderbaren Tag gut mit uns.

Die Kinder brachen in große Begeisterung aus, als sie hörten, dass es Hot Dogs zur Stärkung und Sättigung gab. Auch Negerküsse, welche kurzerhand zwischen die Brötchen gepackt wurden, fehlten nicht auf unserem Speiseplan. Auch für ausreichend Getränke hatten wir gesorgt.

Wir waren leicht erstaunt, was Kinder in dem Alter so alles verdrücken können. Wir kamen mit unseren Würstchen und Brötchen gar nicht so schnell zu Rande, wie die Kinder diese verputzt hatten. Wir haben uns beim Zuschauen köstlich amüsiert und waren froh und glücklich, dass es allen gefallen und auch geschmeckt hat.

Leider war der Tag viel zu kurz und gegen 16 Uhr wurden alle Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt.

An dieser Stelle möchten wir uns noch mal sehr herzlich bei unseren Helfern Frau Helmer und Frau Oppermann bedanken. Beide haben sich sehr eingesetzt und waren uns eine große Hilfe.

Sicher werden wir auch im nächsten Jahr wieder am Ferienpass teilnehmen.

Gabriele Rostig

Ein kleines Fotoalbum findet Ihr in der Fotogalerie