
Der Bundesverband für Brandverletzte sieht seine Aufgabe in der Motivation und Beratung von Brandverletzten und ihren Angehörigen. Dabei ist es wichtig die physischen, psychischen und sozialen Belange von Brandverletzten zu berücksichtigen und dabei zu helfen diese langfristig zu verändern.
Es kann nicht sein, dass Brandverletzte mit 80% und mehr Verbrennungen überleben, dass ihre verbrannten Hautareale mit äußerster Präzision gedeckt werden und die Brandverletzten aber nicht wissen wie sie mit dem vernarbten Körper, physisch und auch psychisch klar kommen, leben sollen, gemäß dem Spruch:" Doing better, feeling worse".
Brandverletzungen erfassen den Menschen in seiner Gesamtheit, das heißt Körper, Geist und Seele sind ebenso betroffen wie die Haut. Wir setzen uns dafür ein den Brandverletzten ganzheitlich zu sehen und zu behandeln, denn "Ein verwundeter Körper wird nie heilen wenn die Seele verwundet ist. Eine verwundete Seele wird nie heilen in einem verwundeten Körper."
Wir wollen dazu beitragen, dass den Brandverletzten eine optimale Rehabilitation gewährleistet wird, bis hin zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Eine Integration in die Gesellschaft hängt eng mit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zusammen. Brandverletzten ist es wichtig noch etwas "Wert zu sein im Leben" und wir wollen dabei helfen, ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.
Unsere Mitglieder sind Brandverletzte, Angehörige, Verbrennungsmediziner und Pflegepersonal. Wir sind offen für alle die sich für die Verwirklichung der Vereinszwecke einsetzen wollen wie Physiotherapeuten, Orthopädie-Mechaniker, Bandagisten, Ergotherapeuten, Psychologen, Rechtsanwälte usw..
Zu unseren fördernden Mitgliedern zählen zwei namhafte Rehakliniken, die sich um die Rehabilitation von Brandverletzten bemühen. Unser Schirmherr Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, betreibt unter der gleichnamigen Gesellschaft u. a. Rehakliniken.
Unsere vorrangigen Aufgaben sind die Motivation und Beratung von Brandverletzten und deren Angehörigen. Dazu gehört die Hilfe zur persönlichen Betreuung und praktischen Umsetzung. Weitere Aufgaben sind die Förderung des Erfahrungsaustausches, die Information und Prävention, die Gründung von weiteren Selbsthilfegruppen und Regionalgruppen.