Der Bundesverband für Brandverletzte zeigt sich tief betroffen über das schwere Feuerunglück im Schweizer Ferienort Crans-Montana. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Angehörigen und den Einsatzkräften, die unter schwierigen Bedingungen ihr Möglichstes getan haben, um Leben zu retten und Leid zu mindern.
Auch wenn unser Verband als deutsche Organisation nicht unmittelbar vor Ort helfen kann, fühlen wir uns den Betroffenen verbunden. Solche tragischen Ereignisse führen uns schmerzlich vor Augen, wie plötzlich Feuer das Leben von Menschen verändern kann körperlich, seelisch und sozial.
Brandverletzungen gehören zu den komplexesten Verletzungen überhaupt. Die medizinische Behandlung dauert oft Monate, die seelische Verarbeitung oft ein Leben lang. Als Bundesverband engagieren wir uns dafür, in Deutschland ein Netzwerk aus Unterstützung, Verständnis und fachlich fundierter Begleitung bereitzustellen.
Das jüngst erschienene Buch „Brandverletzt“ zeigt eindrücklich, welche körperlichen und emotionalen Herausforderungen nach einer Brandverletzung entstehen und wie Betroffene Mut, Würde und neue Perspektiven finden können. Es ist ein wichtiges Werk, das Aufklärung leistet, Verständnis fördert und Betroffenen wie Angehörigen eine Stimme gibt.
Die Katastrophe von Crans-Montana mahnt uns erneut, wie wichtig vorbeugender Brandschutz und Aufklärung sind. Rauchmelder, Evakuierungspläne und regelmäßige Sicherheitsübungen sind keine Formalitäten sie retten Leben.
Wir wünschen allen Verletzten und ihren Familien viel Kraft, Zuversicht und eine gute Genesung.
Bundesverband für Brandverletzte e.V.